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  • Allgemein,  BLOG,  Thematisch

    Das Dorf in der Stadt – Von 15 Minuten Städten zu resilienten Nachbarschaften

    25. Oktober 2024 / No Comments

    Das Konzept der 15-Minuten-Stadt bezieht sich auf eine städtische Planungsidee, bei der die wesentlichen Bedürfnisse von Bewohner*innen innerhalb von 15 Minuten zu Fuß oder mit dem Fahrrad gedeckt werden. Der Stadtplaner Carlos Moreno entwickelte das Konzept als Antwort auf die Frage nach Lösungen für die Herausforderungen, denen moderne Städte in Bezug auf Umweltverschmutzung, Verkehrsprobleme und soziale Ungleichheit gegenüberstehen. In Wien kennen wir das Konzept schon lange, die Wiener*innen sagen dazu: „Wien ist ein Dorf“. Zu Fuß in die Arbeit, in den Supermarkt, zur Bank und zum Sport? In der 15-Minuten-Stadt überhaupt kein Problem. Das Ziel der 15-Minuten-Stadt besteht darin, ein nachhaltigeres, lebenswerteres und umweltfreundlicheres städtisches Umfeld zu schaffen, in dem…

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  • Projekte

    Energie Transformation am Beispiel des Cottage Viertels

    23. September 2024 / No Comments

    Historische Bauwerke prägen oft das Wesen eines Ortes oder eines Stadtteils und machen ihren speziellen Charme aus. Herausfordernd wird es jedoch, wenn es darum geht, historische Bauwerke zu erhalten. Oft braucht es kostspielige und individuelle Lösungen, welche für Hausbesitzer*innen und Mieter*innen nicht nur bauliche, sondern auch ökonomische Herausforderungen darstellen. Anhand des Beispiels Cottage-Viertel wird in einem neuen Forschungsprojekt nun versucht, seriell anwendbare Lösungen zu entwickeln, die über das Viertel hinaus auch für typisch historische Ein- und Mehrfamilienhäuser anwendbar sein sollen. Die STADTpsychologie übernimmt dabei den psychologischen Blickwinkel der FFG-Studie und analysiert dabei Suffizienz im Kontext von Community und Umbau. Im Rahmen des Projekts wurde auch ein Empirischer Stadtspaziergang (ESP) durchgeführt.…

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    STADTpsychologie im OE1 Radiokolleg „9x Österreich – Steiermark“

    13. Juni 2021
  • Allgemein,  BLOG,  Thematisch

    Overtourism – Wie wirkt sich Übertourismus auf eine Stadt aus?

    23. September 2024 / No Comments

    Tourismus ist ein schwieriges Thema, sowohl für die STADTpychologie, als auch für die Menschen in einer Stadt, denn je weniger man sich in der eigenen Stadt zurechtfindet, umso schwieriger wird es auch, sich mit der eigenen Stadt zu identifizieren. Wenn der Tourismus ausartet, kann es sogar so weit kommen, dass Menschen in ihrer Stadt nicht mehr gut leben, oder es sich nicht mehr leisten können dort zu wohnen. Der folgende Blogartikel ist auch als in verfilmter Fassung auf unserem Youtube Kanal vorhanden und kann unter folgendem Link angesehen werden: https://www.youtube.com/watch?v=onKLubnT5bs   Wie wirken sich Touristen auf eine Stadt aus? Die Psychologie würde von einer Entfremdung sprechen. Man entfremdet sich mit…

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    klimafit

    Klimafitte Lerchenfelder Straße – Planen im Dialog

    24. Mai 2022
  • Allgemein,  BLOG,  Thematisch

    Die Tiere der STADTpsychologie

    9. August 2024 / No Comments

    Das Zusammenleben zwischen Mensch und Tier ist nicht nur ein Thema für das Land. Auch Städte sind Lebensräume für unterschiedliche Tierarten. In unserer Arbeit als Stadtpsycholog*innen begegnen wir also immer wieder Tieren, ihren Bedürfnissen und dem Verhältnis, in dem diese zum Menschen stehen. Der folgende Blogartikel ist eine Zusammenstellung von Projekten, an denen wir gearbeitet haben und die sich mit der Beziehung zwischen Mensch und Tier beschäftigen. Hunde Der „beste Freund des Menschen“ ist natürlich in jeder Stadt anzutreffen. Die Vierbeiner bringen hierbei auch ihre eigenen Bedürfnisse mit. Einerseits an die Planung, denn sie brauchen genügend Auslauf und Grünflächen, doch sie verursachen auch Herausforderungen für den sozialen Zusammenhalt. Es kommt…

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    Stadtpsychologie

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    Action Days – gemeinsam für mehr Platz vor der Schule

    29. Januar 2025

    Sich die Stadt zu eigen machen

    9. Juni 2021

    Zum Nachhören: Stadtgespräch über „Licht und Emotionen“

    30. November 2017
  • Allgemein,  BLOG,  ESP

    Der Reumannplatz: Ein Ort zwischen Ruhe und Rastlosigkeit

    4. Juli 2024 / No Comments

    Der Reumannplatz ist weithin bekannt und ein zentraler Ort in Favoriten. Für viele Menschen im 10. Bezirk ist er eine wichtige Schnittstelle des alltäglichen Lebens. Was zeichnet diesen Platz aus? Im folgenden Blogartikel geben wir einen Einblick in die dort vorherrschende Stimmung und zeigen auf, was noch besser laufen könnte.

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    Gibt es die ideale Nachbarschaft?

    28. März 2022

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    12. August 2014

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    4. April 2024
  • Allgemein,  Projekte

    Lehrauftrag an der Universität Wien – Winner of the Univie Teaching Award 2024

    4. Juli 2024 / No Comments

    Cornelia Ehmayer-Rosinak  unterrichtet seit dem Wintersemester 2023 an der Universität Wien und bietet eine Lehrveranstaltung für Masterstudierende der Psychologie an. Die Lehrveranstaltung ist der Stadt- und Umweltpsychologie am Institut für Psychologie der Kognition, Emotion und Methoden zugeordnet, jedoch für Interessiere aus allen Schwerpunkten der Psychologie offen. 2024 wurde sie für ihr methodisches Konzept mit dem „Univie Teaching Award“ der Fakultät für Psychologie ausgezeichnet.  Was lernen die Studierenden? Im Seminar lernen Studierende das Tätigkeitsfeld der Stadtpsychologie und ihre Verbindung zur Umwelt- & Organisations- & Gemeindepsychologie kennen. Es wird über verschiedene psychologische Konzepte gesprochen, wie zum Beispiel: Umweltaneignung, Place-Attachement und Place-Identity, sowie Empowerment und Networking. Anhand von praktischen Projekten (LiDo geht, Klimafitte…

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    20 Jahre – Lokale Agenda 21 in Wien

    31. Januar 2019

    Wann wurde das erste Testprogramm für den öffentlichen Dienst entwickelt?

    6. Juli 2020

    Interview in Fachzeitschrift Umweltpsychologie

    12. Januar 2015
  • BLOG

    Hitze und Lärm – eine zunehmende Herausforderung für die Stadtgesellschaft

    18. Juni 2024 / No Comments

    Der Juli neigt sich seinem Ende zu und noch immer sagt die Wetterprognose: „schwül und gewitteranfällig“. Höchstwerte: 23 bis 31 Grad. Die Hitze zieht die Menschen nach draußen, in Innenhöfe, Parks, Cafés und Bars. Warum das auch ohne Corona schon eine Herausforderung für das friedliche Zusammenleben sein kann, erklärt die STADTpsychologie. Wärme steigert das Wohlbefinden, Hitze lässt es wieder sinken Im Sommer verbringen die Menschen ihre Zeit gerne in Freien, was sich positiv auf Gesundheit und Psyche auswirkt. Der Besuch grüner Parks steigert das Wohlbefinden und Sonnenlicht füllt den Vitamin-D-Bedarf. Doch wird es zu heiß, sinkt das Wohlbefinden, weil die körpereigenen Reaktionen auf Hitze, z.B. erhöhte Durchblutung und gesteigerter Energieverbrauch…

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    29. September 2018

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    23. September 2024
  • Allgemein,  AUSSENsicht,  BLOG

    AUSSENsicht: Vom Dürfen beim Planen

    15. April 2024 / No Comments

    Wenn Planende ihre Erfolge in die (Fach-) Welt tragen, taucht immer öfter ein demütiges „DÜRFEN” auf. Weniger hochgespannt ist das Dürfen also eine offenbar gewollte Selbstverkleinerung, auch wenn sie nur als profane Anbiederung gemeint ist. Aber wenn wir einer aktiven Beteiligung der Bevölkerung in Planungsprozessen das Wort reden, sollte uns ein gemeinschaftliches „WOLLEN” leiten.

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    Mehr Dialog für den Naschmarkt

    6. März 2024

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    16. August 2014
  • Allgemein,  BLOG,  ESP

    Der Shibuya Scramble – Ein ESP an der meist-frequentierten Fußgängerkreuzung der Welt

    4. April 2024 / No Comments

    Die letzte Reise ging nach Tokyo, eine der größten Metropolen der Welt. Was wir hier in Europa von den asiatischen Megastädten lernen können, und welche Eindrücke, einer der meist-frequentierten Orte der Erde auf uns hinterlassen hat, erfahrt ihr im folgen Blogartikel.

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    17. Februar 2020

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    15. November 2021
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    24. November 2015
  • Allgemein,  BLOG,  Thematisch

    Mehr Dialog für den Naschmarkt

    6. März 2024 / No Comments

    Der Konflikt ist eskaliert und wie es aussieht, lassen sich die Wogen auch nicht so schnell glätten. Der Zugang „jetzt Bauen wir mal um und dann wird es den Menschen schon gefallen“ ist zwar legitim, aber macht es ihn dadurch auch richtig? Beim Naschmarkt wohl eher nicht – hier braucht es mehr Dialog. Der Naschmarkt als städtischer Bedeutungsraum Mit „städtischer Bedeutungsraum“ meint die STADTpsychologie jene Orte, die aufgrund ihrer Geschichte, Lage und Nutzung, eine übergeordnete Bedeutung für die Stadt haben (Ehmayer-Rosinak, 2018). Die Wiener*innen haben sich diese Orte angeeignet und fühlen sich mit ihnen verbunden. Aneignung ist ein menschliches Grundbedürfnis (Maderthaner, 1995; Flade, 2006) das zu einer hohen Identifikation der…

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Guten Tag, wie geht es Ihrer Stadt denn so?

Als Stadtpsychologin betrachte ich Städte als Wesen. Meine Aufgabe ist es, Städte auf ihrem Weg in eine krisenfeste Zukunft mit fundierten Methoden zu begleiten.

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„Diese Stadt ist wie ein Lebewesen … mit einer Persönlichkeit.“
- Iggy Pop über Berlin (Zitadelle Spandau, 2025 / ARTE).

👤Iggy Pop spricht in der aktuellen Doku auf ARTE nicht aus zweiter Hand. In den späten 1970ern lebte und arbeitete er Seite an Seite mit David Bowie in Berlin und verbrachte dort eine Zeit, in der zwei seiner einflussreichsten Alben entstanden: „The Idiot“ (1977) und „Lust for Life“ (1977). Berlin als Iggys Muse? Der Gedanke liegt nahe. Für ihn ist die Stadt jedenfalls mehr als Stein, Straße und Gebäude, sie ist ein Wesen mit eigener Persönlichkeit.

🌇Und genau da fühlen wir uns als STADTpsychologie verstanden. Auch für uns sind Städte wie eigene Wesen: komplex, lebendig und bestehend aus den Menschen, die sie bewohnen und gestalten. Um dieses Wesen und seine Persönlichkeit besser kennenzulernen, legen wir die Stadt ganz gerne „auf die Couch“. Wieso wir das tun? Weil sich so, ähnlich wie in einer Therapie, Stärken sichtbar machen und Entwicklungspotenziale aufzeigen lassen. So begleiten wir Städte auf ihrem Weg in eine krisenfeste und lebenswerte Zukunft.

Die ganze Doku über Iggy Pop findest du auf ARTE unter: https://www.arte.tv/de/videos/127030-000-A/iggy-pop/

© ARTE F

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„Diese Stadt ist wie ein Lebewesen … mit einer Persönlichkeit.“
- Iggy Pop über Berlin...

Mitmachfeeling statt Winterblues⛄

⛅Wenn die Tage kürzer werden und die Sonnenstunden schwinden, reagieren manche Menschen sensibler auf Belastungen. Weniger Licht und weniger Begegnungen können die Stimmung drücken, manche erleben verstärkte depressive Symptome. Auch wenn nicht jede winterliche Verstimmung eine saisonale Depression ist, zeigt der Winter: Unser Wohlbefinden hängt stark von den Kontexten ab, in denen wir leben. Dazu zählt nicht nur Tageslicht, sondern auch „soziales Licht“: das Gefühl, Teil von etwas zu sein und etwas gestalten zu können.

💪In der Stadtpsychologie spielt das Konzept der Selbstwirksamkeit daher eine zentrale Rolle. Gerade im Winter, wenn vieles mit Rückzug verbunden ist, wird spürbar, wie wichtig subjektive Kontrolle und Handlungsspielräume sind. Wenn äußere Umstände Möglichkeiten einschränken, kann das ein Nährboden für Hilflosigkeit sein.

🤷‍♀️Erlernte Hilflosigkeit entsteht, wenn Menschen immer wieder erleben, dass ihre Handlungen keine Wirkung haben. Dieses Gefühl gibt es individuell und gesellschaftlich, denn auch Städte können ohnmächtig machen, wenn Beteiligung fehlt.

💡Echte Beteiligung hilft:
Wenn Menschen hingegen erleben, dass ihre Ideen zählen und sie ihre Umgebung mitgestalten können, entsteht Selbstwirksamkeit, das Gegenstück zur erlernten Hilflosigkeit. Die STADTpsychologie setzt genau dort an. Echte Beteiligung verbessert nicht nur Städte selbst, sondern stärkt auch das psychische Wohlbefinden ihrer Bewohner*innen.

🌱Das Fazit: Beteiligung ist kein Luxus. Sie fördert Resilienz und Selbstwirksamkeit und kann wie ein Schutzraum gegen Hilflosigkeit wirken. Wenn Menschen erleben, dass sie etwas bewirken können, stärkt das nicht nur Städte, sondern vor allem jene, die in ihnen leben.

Für alle, die nun Lust bekommen haben, sich einzubringen: Das @graetzllabor_innerestadt freut sich über motivierte Bewohner*innen, die den ersten Bezirk mitgestalten wollen!

© STADTpsychologie

Weiterführende Infos gibt’s in unserem neuen Blog: www.stadtpsychologie.at

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Mitmachfeeling statt Winterblues⛄

⛅Wenn die Tage kürzer werden und die Sonnenstunden schwinden, reagieren manche Menschen...

Winter, Stadt und Wohnungsnot!

⛄ Wenn es draußen kalt wird, zeigt sich am deutlichsten, was in urbanen Räumen schon lange im Argen liegt: Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit sind keine Randthemen mehr. Sie berühren das Leben vieler Menschen und sie verändern Städte und das Stadtleben. Während viele von uns es sich nun zuhause gemütlich machen, kämpfen Menschen ohne sicheren Wohnraum ums Überleben.

❓Warum dieses Thema auch die STADTpsychologie interessiert? Wohnungsnot ist ein Stadtplanungsthema! Leerstände, teure Neubauten, Kurzzeitvermietung an Tourist*innen: all das entzieht Städten dringend benötigten Wohnraum. Wenn Wohnungen als Anlageobjekte statt als Lebensräume behandelt werden, verschiebt sich der soziale Fokus der ganzen Stadt. Wohnungslosigkeit ist deshalb kein individuelles „Schicksal“, sondern das Ergebnis politischer und wirtschaftlicher Entscheidungen, aber auch urbaner Entwicklung und hat Auswirkungen auf den öffentlichen Raum.

☎ Denn, wer keinen oder kaum nutzbaren Wohnraum hat, ist gezwungen, sich den öffentlichen Raum stärker anzueignen. Öffi-Stationen, Bahnhöfe oder Einkaufszentren werden dadurch zu wichtigen Schutzräumen. In Wien gibt es zwar vergleichsweise viele Unterstützungsangebote, etwa zusätzliche Notschlafstellen, Chancenhäuser oder das Wiener Kältetelefon, das im Winter Leben rettet. Aber auch hier verschärfen stetig steigende Lebenserhaltungskosten und Kurzzeitvermietungen den Druck der auf Menschen, Politik und Verwaltung lastet. 

🏡Die Wohnungsfrage bleibt eine der größten sozialen, aber auch stadtplanerischen Fragen unserer Zeit. Ohne sicheren Wohnraum gibt es keine psychische Gesundheit, keine gesellschaftliche Teilhabe, kein Gefühl von „Zuhause“. Und keine Stadt kann resilient sein, wenn zunehmende Teile ihrer Bevölkerung ständig um ihre Existenz fürchten.

© Andreea Popa 
© Jon Tyson 

Weiterführende Infos zum Thema unter: www.stadtpsychologie.at

Wiener Kältetelefon: https://www.caritas-wien.at/hilfe-angebote/obdach-wohnen/mobile-notversorgung/kaeltetelefon/

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Winter, Stadt und Wohnungsnot!

⛄ Wenn es draußen kalt wird, zeigt sich am deutlichsten, was...

🎄„Alle Jahre wieder!“ lautet das Motto in Wien, wenn die Weihnachtsmärkte ihre Türen für Besucher*innen von nah und fern öffnen. Auch dieses Jahr liegen die ersten Düfte vorweihnachtlicher Boten bereits in der Luft: Maroni, Punsch, Kekse und Glühwein lassen das Herz höherschlagen! 

❤️Eine steigende Herzrate spüren auch so manche Anrainer*innen, allerdings nicht aufgrund weihnachtlicher Hochgefühle. Egal ob am Rathausplatz oder in Schönbrunn – Wiens Weihnachtsmärkte zeichnen sich nicht nur durch weihnachtlich-romantisches Flair aus, sondern auch durch sich dicht aneinanderdrängende Menschenmassen. Für Wirtschaft und Tourismus ein Traum, für Anrainer*innen eine alljährliche Belastung.

👫Dichtes Gedränge, volle Öffis und kaum Platz auf den Gehwegen können schnell ein Gefühl von Enge hervorrufen. In der Psychologie spricht man hier vom Crowding, einem Gefühl der Überforderung, insbesondere ausgelöst durch räumliche Beengtheit. Dieses Gefühl kann bei Menschen zu Stressreaktionen und Angstzuständen führen. Selbst resiliente Nachbarschaften, mit gutem Zusammenhalt, können dann auf die Probe gestellt werden. 

🗣Gerade bei den ansteigenden Besucher*innenzahlen zur Vorweihnachtszeit ist daher ein frühzeitiger Dialog zwischen Stadt, Veranstaltenden und Anrainer*innen umso wichtiger, um Stress und Sorgen zu mindern, bevor diese chronisch werden. Gegebenenfalls müssen neue Grenzen gesetzt werden. Denn, aus psychologischer Perspektive gilt, wenn das Ausmaß der Belastung klar geregelt ist, also z.B. die Dauer eines Weihnachtsmarktes und die Betriebszeiten, dann macht das die Belastung absehbar und erträglicher. 

🌟Auf diese Weise kann die, trotz allem Trubel, schöne und romantische Adventkultur in Wien auch weiterhin bestehen bleiben!

Weiterführende Infos zum Thema „Weihnachtsmärkte“ aus stadtpsychologischer Perspektive findest du auf www.stadtpsychologie.at 

Foto 1 von Nenad Kaevik auf Unsplash 
Foto 2 von Ross Sneddon auf Unsplash 

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🎄„Alle Jahre wieder!“ lautet das Motto in Wien, wenn die Weihnachtsmärkte ihre Türen für Besucher*innen...

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„Ich will dich so fest sehn, wie zum ersten Mal auf der Straße, die Briefe...

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