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    Der Shibuya Scramble – Ein ESP an der meist-frequentierten Fußgängerkreuzung der Welt

    4. April 2024 / No Comments

    Die letzte Reise ging nach Tokyo, eine der größten Metropolen der Welt. Was wir hier in Europa von den asiatischen Megastädten lernen können, und welche Eindrücke, einer der meist-frequentierten Orte der Erde auf uns hinterlassen hat, erfahrt ihr im folgen Blogartikel.

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    Stadtpsychologie

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    Beitrag von Cornelia Ehmayer in „Psychologie in Österreich“

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Guten Tag, wie geht es Ihrer Stadt denn so?

Als Stadtpsychologin betrachte ich Städte als Wesen. Meine Aufgabe ist es, Städte auf ihrem Weg in eine krisenfeste Zukunft mit fundierten Methoden zu begleiten.

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Mitmachfeeling statt Winterblues!

⛄Wenn die Tage kürzer werden und die Sonnenstunden schwinden, reagieren manche Menschen sensibler auf Belastungen. Weniger Licht und weniger Begegnungen können die Stimmung drücken, manche erleben verstärkte depressive Symptome. Auch wenn nicht jede winterliche Verstimmung eine saisonale Depression ist, zeigt der Winter: Unser Wohlbefinden hängt stark von den Kontexten ab, in denen wir leben. Dazu zählt nicht nur Tageslicht, sondern auch „soziales Licht“: das Gefühl, Teil von etwas zu sein und etwas gestalten zu können.

💪In der Stadtpsychologie spielt das Konzept der Selbstwirksamkeit daher eine zentrale Rolle. Gerade im Winter, wenn vieles mit Rückzug verbunden ist, wird spürbar, wie wichtig subjektive Kontrolle und Handlungsspielräume sind. Wenn äußere Umstände Möglichkeiten einschränken, kann das ein Nährboden für Hilflosigkeit sein.

🤷‍♀️Erlernte Hilflosigkeit entsteht, wenn Menschen immer wieder erleben, dass ihre Handlungen keine Wirkung haben. Dieses Gefühl gibt es individuell und gesellschaftlich, denn auch Städte können ohnmächtig machen, wenn Beteiligung fehlt.

🌱Echte Beteiligung hilft:
Wenn Menschen hingegen erleben, dass ihre Ideen zählen und sie ihre Umgebung mitgestalten können, entsteht Selbstwirksamkeit, das Gegenstück zur erlernten Hilflosigkeit. Die STADTpsychologie setzt genau dort an. Echte Beteiligung verbessert nicht nur Städte selbst, sondern stärkt auch das psychische Wohlbefinden ihrer Bewohner*innen.

💥Das Fazit: Beteiligung ist kein Luxus. Sie fördert Resilienz und Selbstwirksamkeit und kann wie ein Schutzraum gegen Hilflosigkeit wirken. Wenn Menschen erleben, dass sie etwas bewirken können, stärkt das nicht nur Städte, sondern vor allem jene, die in ihnen leben.

Für alle, die nun Lust bekommen haben, sich einzubringen: Das @graetzllabor_innerestadt freut sich über motivierte Bewohner*innen, die den ersten Bezirk mitgestalten wollen!

© STADTpsychologie

Weiterführende Infos gibt’s in unserem Blog unter: www.stadtpsychologie.at

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Hochspannung beim Fröbelturm!

🗼Eine praktische Übung in der Lehrveranstaltung „Stadtpsychologie“ sorgte im Dezember noch für...

Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu und wir bei der STADTpsychologie verabschieden uns für heuer mit viel Freude und Dankbarkeit, denn hinter uns liegt ein Jahr voller spannender und gelungener Projekte!

Auch 2026 nehmen wir euch wieder mit, wenn wir die Stadt auf die Couch legen und Schritt für Schritt daran arbeiten, Städte resilient und fit für die Zukunft zu gestalten, ein tolles Projekt nach dem anderen. Bis dahin darf die Stadt, und wir alle, kurz durchschnaufen und die Weihnachtszeit genießen! Wir wünschen euch allen ein frohes Fest, erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

© Bea Hasler

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Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu und wir bei der STADTpsychologie verabschieden uns...

Addi Wala hält morgen am 18.12.2025 im Planetarium Wien einen Vortrag im Rahmen des VHS #Science Programms.

🏙 Lebendiges Wien - Einblicke in die Psychologie der Stadt
🌐 Anmeldung unter: https://www.vhs.at/de/k/292736016

Städte wie unser Wien sind weit mehr als Beton, Asphalt und Glas. Sie atmen, verändern sich – und sie beeinflussen unser Denken, Fühlen und Handeln. Was passiert, wenn wir Städte nicht nur als Orte, sondern als soziale Wesen begreifen? Wie können wir sie so gestalten, dass sie uns stärken, statt zu belasten?
Anhand konkreter Beispiele aus Forschung und Praxis zur partizipativen Stadtentwicklung in #Wien zeigt er, wie psychologische Erkenntnisse helfen können, Städte lebenswerter, gerechter und zukunftsfähiger zu machen – und warum die Meinung eines jeden dabei zählt. Es wird ein Einblick hinter die Kulissen der lokalen Stadtentwicklung – und ein Plädoyer dafür, unsere Städte mit neuen Augen zu sehen.

#stadtpsychologie #umweltpsychologie #aneignung #partizipation #öffentlicherraum #stadtentwicklung #vienna #urbanthinkers #thecityweneed
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Addi Wala hält morgen am 18.12.2025 im Planetarium Wien einen Vortrag im Rahmen des VHS...

„Diese Stadt ist wie ein Lebewesen … mit einer Persönlichkeit.“
- Iggy Pop über Berlin (Zitadelle Spandau, 2025 / ARTE).

👤Iggy Pop spricht in der aktuellen Doku auf ARTE nicht aus zweiter Hand. In den späten 1970ern lebte und arbeitete er Seite an Seite mit David Bowie in Berlin und verbrachte dort eine Zeit, in der zwei seiner einflussreichsten Alben entstanden: „The Idiot“ (1977) und „Lust for Life“ (1977). Berlin als Iggys Muse? Der Gedanke liegt nahe. Für ihn ist die Stadt jedenfalls mehr als Stein, Straße und Gebäude, sie ist ein Wesen mit eigener Persönlichkeit.

🌇Und genau da fühlen wir uns als STADTpsychologie verstanden. Auch für uns sind Städte wie eigene Wesen: komplex, lebendig und bestehend aus den Menschen, die sie bewohnen und gestalten. Um dieses Wesen und seine Persönlichkeit besser kennenzulernen, legen wir die Stadt ganz gerne „auf die Couch“. Wieso wir das tun? Weil sich so, ähnlich wie in einer Therapie, Stärken sichtbar machen und Entwicklungspotenziale aufzeigen lassen. So begleiten wir Städte auf ihrem Weg in eine krisenfeste und lebenswerte Zukunft.

Die ganze Doku über Iggy Pop findest du auf ARTE unter: https://www.arte.tv/de/videos/127030-000-A/iggy-pop/

© ARTE F

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„Diese Stadt ist wie ein Lebewesen … mit einer Persönlichkeit.“
- Iggy Pop über Berlin...

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