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Lehrauftrag an der Bauhaus-Universität in Weimar

Stadtpsychologin Cornelia Ehmayer-Rosinak wurde eingeladen, an der Bauhaus-Universität in Weimar über zwei Semester, das Seminar „SPURENSUCHE- Was macht das „Wesen“ einer Stadt aus?“ zu halten. Studierende erforschen den öffentlichen Raum, dafür werden Ansätze aus den Fächern Kunst-Design-Architektur-Psychologie vereint. 


Stadtpsychologin Cornelia Ehmayer-Rosinak wurde eingeladen, an der Bauhaus-Universität in Weimar, ihre theoretischen und praktischen Erfahrungen zu vermitteln. Im Lehrgebiet Kunst und Gestaltung gestaltet sie, seit Oktober 2021 gemeinsam mit Yvonne Graefe von der Fakultät von Architektur und Urbanismus, das Seminar zum Thema „SPURENSUCHE – Was macht das „Wesen“ einer Stadt aus?“. In diesem interdisziplinären Lehrprojekt werden den Studierenden Fähigkeiten und Wissen zu global gesellschaftlichen Themen vermittelt. Im ersten Semester erlernen sie das „Wesen Stadt“ methodisch zu erkunden und sich mit ihm tiefergehend auseinander zu setzen.

Die Studierenden begeben sich auf Spurensuche in den öffentlichen Raum und lernen Stadtentwicklungsprozesse in der direkten Auseinandersetzung mit dem Ort und den Menschen kennen. Die Methoden der STADTpsychologie, wie die „Aktivierende Stadtdiagnose“ (ASD) und der Empirische Stadtspaziergang (ESP), werden mit theoretischen und methodischen Ansätzen aus den Spannungsfeldern Kunst-Design-Architektur vereint. Aspekte von Teilhabe und Mitsprache und das damit zusammenhängende erweiterte Verständnis für die gesellschaftliche Verantwortung für kreativ Schaffende wird intensiv diskutiert. Die Lehrveranstaltung soll Studierenden einen Raum bieten, ganzheitliche Architekturvermittlung zu erproben und zu reflektieren.

Bei der Umsetzung des Gelernten sind alle gestalterischen Grenzen offen. Am Ende des Sommersemesters 2022 werden die Ergebnisse des Seminars der Öffentlichkeit präsentiert.

Foto: ©STADTpsychologie

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