Tauben in Wien

Die verwilderte Haustaube ist in Wien zahlreich vorhanden und weitestgehend unbeliebt. Die Tierschutzombudsstelle Wien ersuchte die STADTpsychologie um eine gemeinsame Strategie, mit der ein Rückgang der Tauben in Wien erreicht werden kann.


Die Tierschutzombudsstelle Wien hat sich zum Ziel gesetzt, die Taubenpopulation bis zum Jahr 2025 um ein Drittel, auf rund 100.000 Tauben, zu senken. Weniger Tauben bedeutet auch, dass Mensch und Taube besser miteinander auskommen und das Image der Taube steigt.

Basierend auf den Erfahrungen war klar, dass ein Rückgang der Tauben nicht alleine durch biologische Maßnahmen erreicht werden kann, sondern eine Kombination aus biologischen und psychologischen Maßnahmen notwendig sein wird. Denn Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohner sind vielfach nicht nur Betroffene, sondern durch Fütterung auch Verursacher der Taubenproblematik.

In mehreren gemeinsamen Sitzungen wurde eine Strategie erarbeitet, mit der eine Verbesserung der Situation erreicht werden kann: Neben einem reduzierten Futterangebot und weniger Brutplätzen im öffentlichen Raum soll es vor allem um zielgruppenorientierte Informationsarbeit und Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung gehen.

Link: Tauben in Wien – Taubenkobel Meidling (2013)
Auftraggeber: Tierschutzombudsstelle Wien (TOW)
Leistungszeitraum: 2013

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