Gestaltung Lichtentaler-Park

Der Lichtertalerpark in Wien-Alsergrund sollte benutzerorientiert gestaltet werden. Die STADTpsychologie war mit der partizipativen Erhebung der Nutzerbedürfnisse und der Aktvierung der Nachbarschaft beauftragt. 


3 LIP _ip_psFür eine nutzergerechte Umgestaltung des Lichtentalerparks in Wien Alsergrund, erhob die STADTpsychologie die Vorschläge der Parkbenutzerinnen und –benutzer. Dabei ging es nicht nur um gestalterische Ideen, sondern auch um bestehende soziale Konflikte. Um diese zu minimieren und das Miteinander zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu verbessern, galt es, einen gemeinschaftsbildenden Prozess in Gang zu bringen. Zunächst wurden 100 Leitfadeninterviews mit den unterschiedlichen Nutzerinnen und Nutzern des Parks sowie externen Personen und Institutionen geführt. Basierend auf den inhaltsanalytisch ausgewerteten Ergebnissen der Gespräche konnte eine Konfliktanalyse erstellt werden. Diese bildete wiederum die Grundlage für drei moderierte Gruppentreffen, die zur Information der verschiedenen Nutzerinnen und Nutzer dienten. Als Ergebnis dieses Prozesses erklärten sich die Hundebesitzerinnen und –besitzer bereit, den Hundekot in der neuen Hundezone selbst zu entfernen. Als bauliche Verbesserungs- und konfliktreduzierende Maßnahme wurde die Hundezone deutlich von der Kinderzone getrennt. Im darauf folgenden Frühjahr fand als integrative und abschließende Maßnahme des Prozesses ein Fest im neu gestalteten Park statt, das einen ersten Beitrag zu einem harmonischeren Miteinander leisten sollte.

  • Auftraggeber: Bezirksvertretung Alsergrund
  • Leistungszeitraum: 2001

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