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Mitmachfeeling statt Winterblues: Beteiligung als psychische Gesundheitsförderung?
Wenn die Tage kürzer werden und die Dunkelheit länger bleibt, spüren viele Menschen, dass ihre Stimmung empfindlicher auf Belastungen reagiert. Weniger Tageslicht, weniger Begegnungen im Freien und insgesamt reduzierter sozialer Kontakt können zu gedrückter Stimmung führen (Beat the Winter Blues, 2024). Manche erleben in dieser Zeit sogar verstärkte depressive Symptome. Aber auch wenn nicht jede winterliche Verstimmung gleich eine saisonale Depression (SAD) ist (in Österreich sind etwa 2,5 % der Bevölkerung davon betroffen (Pjrek et al., 2016)) zeigt die kalte Jahreszeit doch, wie stark unser Wohlbefinden von den Kontexten abhängig ist, in denen wir leben. Und dazu zählt nicht nur das tatsächlich vorhandene Tageslicht, sondern auch eine Art „soziales Licht“:…



