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Aktivierende Stadtdiagnose – ASD
Die „Aktivierende Stadtdiagnose (ASD)“ wurde in mehrjähriger Arbeit entwickelt, weil entsprechende Verfahren fehlten, die das ‚Wesen Stadt‘ in ihrer gesamten Vielfalt abbilden. Mit der wissenschaftlich abgesicherten Methode lassen sich ganze Städte „auf die Couch“ legen. Die Erhebung ist partizipativ, die Ergebnisse für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung nutzbar. Über die Methode Die „Aktivierende Stadtdiagnose – ASD“ ist ein qualitativ-partizipatives Verfahren das Städte und Gemeinden dabei unterstützt, ihre Stärken und Schwächen ganzheitlich zu analysieren. Basierend auf der Analyse lässt sich darstellen, wie gut die jeweilige Stadt oder Gemeinde für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet ist. Das methodische Vorgehen wurde in einem mehrjährigen Prozess entwickelt, reflektiert und evaluiert. Seit 2013 ist das Verfahren wissenschaftlich abgesichert und seit 2017 auch…
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Ablauf Aktivierende Stadtdiagnose
Voraussetzung für einen erfolgreichen Ablauf einer Aktivierenden Stadtdiagnose ist, dass die Gemeinde als politische Einheit mehrheitlich zustimmt. Nur so wird sichergestellt, dass auch alle Entscheidungsträger dieses Vorhaben unterstützen. Diese Zustimmung ist notwendig, damit Vorschläge aufgegriffen und in weiterer Folge auch umgesetzt werden können. Ablaufschritte Auftragsvergabe: Beschluss zur Durchführung einer Aktivierenden Stadtdiagnose durch die Gemeindevertretung Erstinterview mit dem Bürgermeister/der Bürgermeisterin Datenerhebung in der Gemeinde: Erhebung von Primär- und Sekundärdaten mittels Methoden der Qualitativen Sozialforschung wie Triangulation, Komparativer Analyse und Theoretischem Sampling. Vorrangig werden Interviews im öffentlichen Raum mit den Bewohnerinnen und Bewohnern geführt. Ergänzend werden Interviews mit lokalen Experten und Expertinnen vereinbart, das sind jene Gruppen, Vereine, Firmen bzw. Organisationen, welche die Gemeinde durch ihre Aktivität…
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How to Diagnose a City? ASD goes international
Das stadtpsychologische Verfahren „Aktivierende Stadtdiagnose“ ist unter dem Titel „HOW TO DIAGNOSE A CITY – the Activating City Diagnosis (ACD) as a novel tool for participatory urban development“ im Peer-Review-Journal „Community Psychology in Global Perspective“ 1/2017 erschienen.
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Home is where my „Alti“ is: Aneignung und Widerstand im Altdorfer Wald
Der Altdorfer Wald im Südwesten Deutschlands ist mit über 80 Quadratkilometern das größte zusammenhängende Waldgebiet Oberschwabens, nach dem Schwarzwald das zweitgrößte in Baden-Württemberg. Der Wald ist Quelle von sauberem Trinkwasser, er bietet Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten und stellt für die umliegenden Gemeinden mehr als nur eine ökologische Ressource dar: Der Wald prägt das Landschaftsbild, er ist Treffpunkt, ein Ort der Erholung, der Bewegung, der Begegnung, aber auch ein Ort der Ruhe, der Entspannung, der Naturverbundenheit. Der Altdorfer Wald ist eng mit der Identität der umliegenden Gemeinden verschmolzen und ist für die meisten Dorfler*innen ein wichtiger Teil Ihres Alltags: sei es zum Spazieren, zum Gassi gehen oder Pilze sammeln:…
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Das Lotsenviertel: Ein Ort in Ebbe
Kreischende Möwen, ruhige Straßen und ein feuchter, salziger Meereswind – Willkommen im Lotsenviertel! Ein Stadtteil, in welchem Geschichte, Gemeinschaft und Wandel aufeinandertreffen und warum dessen Erhalt manche Herausforderungen mit sich bringt. Als Teil der Norddeutschen Hafenstadt Cuxhaven, liegt das historische Lotsenviertel an der Elbmündung zur Nordsee. Das Viertel blickt auf eine lange Geschichte zurück: Seine Gebäude wurden teils schon vor dem 15. Jahrhundert erbaut und an einigen der alten Häuser findet man eine Sonne, die früher darauf hinwies, dass in diesem Haus ein Kapitän wohnte. Eine Stadtteildiagnose von Lotta Plath Willkommen im Lotsenviertel! Früher war das Lotsenviertel die Heimat der Lotsen. Diese mussten aufgrund ihrer Abrufbereitschaft nahe des Hafens wohnen,…
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Der Reumannplatz: Ein Ort zwischen Ruhe und Rastlosigkeit
Der Reumannplatz ist weithin bekannt und ein zentraler Ort in Favoriten. Für viele Menschen im 10. Bezirk ist er eine wichtige Schnittstelle des alltäglichen Lebens. Was zeichnet diesen Platz aus? Im folgenden Blogartikel geben wir einen Einblick in die dort vorherrschende Stimmung und zeigen auf, was noch besser laufen könnte.
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Lehrauftrag an der Universität Wien – Winner of the Univie Teaching Award 2024
Cornelia Ehmayer-Rosinak unterrichtet seit dem Wintersemester 2023 an der Universität Wien und bietet eine Lehrveranstaltung für Masterstudierende der Psychologie an. Die Lehrveranstaltung ist der Stadt- und Umweltpsychologie am Institut für Psychologie der Kognition, Emotion und Methoden zugeordnet, jedoch für Interessiere aus allen Schwerpunkten der Psychologie offen. 2024 wurde sie für ihr methodisches Konzept mit dem „Univie Teaching Award“ der Fakultät für Psychologie ausgezeichnet. Was lernen die Studierenden? Im Seminar lernen Studierende das Tätigkeitsfeld der Stadtpsychologie und ihre Verbindung zur Umwelt- & Organisations- & Gemeindepsychologie kennen. Es wird über verschiedene psychologische Konzepte gesprochen, wie zum Beispiel: Umweltaneignung, Place-Attachement und Place-Identity, sowie Empowerment und Networking. Anhand von praktischen Projekten (LiDo geht, Klimafitte…
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Der Shibuya Scramble – Ein ESP an der meist-frequentierten Fußgängerkreuzung der Welt
Die letzte Reise ging nach Tokyo, eine der größten Metropolen der Welt. Was wir hier in Europa von den asiatischen Megastädten lernen können, und welche Eindrücke, einer der meist-frequentierten Orte der Erde auf uns hinterlassen hat, erfahrt ihr im folgen Blogartikel.
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Das Otto-Wagner-Areal: Ein Ort im Umbruch
Leerstand einer großen innerstädtschen Fläche eröffnet Raum für Träume und Visionen einer neuen Nutzung. Die Klink Penzing verlässt nach und nach das Otto-Wagner-Areal im Westen Wiens. Doch für wen ist dieser Ort geeignet? Was sind seine Besonderheiten und welches Potenzial birgt er für die Zukunft? Bei der Neugestaltung eines solch historischen Geländes sind zahlreiche Aspekte zu berücksichtigen. Im Rahmen der Lehrveranstaltung von Cornelia Ehmayer-Rosinak, an der Universität Wien, führten wir, die Studierenden, im November 2023 einen empirischen Spaziergang, auf dem Otto-Wagner-Areal durch. Dadurch erlangten wir ein tieferes Verständnis für diesen Ort. Das Otto-Wagner-Areal im Fokus Das 53 Hektar große Pavillonsystem wurde 1907 nach Plänen des renommierten Wiener Architekten Otto Wagner…
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Leistbares Wohnen schafft Wohlbefinden und Stabilität in der Stadt
Wohnungslosigkeit ist zu einem verbreiteten Risiko in Großstädten geworden, das Menschen aus allen sozialen Schichten betreffen kann. Eine Unzufriedenheit mit der Wohn- und Lebenssituation führt langfristig zu gesellschaftlichem Unfrieden. Warum leistbares Wohnen einen Wert für alle hat. Die psychische Belastung, bei von Wohnungsnot gefährdeten Personen, ist hoch. Besonders betrifft es einkommensschwache Milieus, weitet sich aber auch immer mehr auf die Mittelschicht aus. Die Angst vor dem „Rausschmiss” durch Mieterhöhungen bei jeder Vertragsverlängerung sowie steigende Energiekosten sind allgegenwärtig. “Wenn die Suche nach einer bezahlbaren Wohnung aussichtslos scheint, macht es nicht nur die Menschen krank, sondern wirkt auf die gesamte Stadt. Widerstand, Gewalt und Protest sind dann oft die einzigen Mittel der…


























