WU-Campus – neu besser als alt?

Hellgraues Gebäude mit Menschen

Vor zwei Jahren wurden die Institute und Departments der Wirtschaftsuniversität Wien in den Prater übersiedelt. Nach einer stadtpsychologischen Begehung an einem kalten, aber sonnigen Novembertag steht unser Urteil fest: das Neue ist eindeutig besser als das Alte. Es fällt auf, dass auf die Gestaltung der Freiräume und des öffentlichen Raums großes Augenmerk gelegt wurde. Es gibt viele Plätze zum Verweilen, draußen wie drinnen, und die Bibliothek wird auch von Studierenden anderer Universitäten genutzt. Ohne es vielleicht beabsichtigt zu haben, wurde bei der Gestaltung des WU-Campus auch das psychologische Konzept der Prospekt-Refuge-Qualität berücksichtigt. Dieses besagt, das öffentliche Räume mehr und länger genutzt werden, wenn es sowohl Bereiche des Rückzugs (Refuge) als auch Bereiche, die einen Überblick über das Gelände ermöglichen (Prospekt), gibt.

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