Urbane Frauen

Mit dem Projekt „Urbane Frauen – Nachhaltige Stadt aus Frauensicht“ wurden migrantische Frauen in den Planungsprozess rund um den Wiener Yppenplatz aktiv einbezogen. Cornelia Ehmayer erhob die Wünsche der Frauen durch qualitative Befragungen.


1 UrbFrau _ip_psBasierend auf der Agenda 21, dem globalen Aktionsplan für eine nachhaltige Entwicklung, die eine stärkere Integration von Frauen in alle gesellschaftliche Bereiche fordert, wollte auch das Projekt „URBANe Frauen“ den weiblichen Einfluss in der Stadt sichtbarer machen. Konkret hat Cornelia Ehmayer, damals noch als Umweltberaterin, bei diesem Projekt evaluiert, ob die Methoden „Qualitative Straßeninterviews“ und „Zukunftswerkstätten“ Frauen mehr Beteiligung an Planungsprozessen ermöglichen und zwar am Beispiel des Wiener Yppenplatzes im 16. Bezirk. Viele der befragten Frauen wurden zum ersten Mal um ihre Meinung gefragt und zeigten reges Interesse an der Mitarbeit bei der Gestaltung des Yppenplatzes. Generell wollten Frauen, darunter auch viele Migrantinnen, mehr Mitbestimmung, jedoch mit Methoden, die gut zu ihnen passen, wie beispielsweise das persönliche Interview. Die darauf folgenden moderierten Zukunftswerkstätten fanden aufgrund der vorangegangenen Kontakte und Befragungen, regen Zuspruch.

  • Auftraggeber: Volkshochschule Floridsdorf
  • Sozialwissenschaftliche Expertise: Cornelia Ehmayer
  • Leistungszeitraum: 1997-1998

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