Odeongasse – Mädchen planen ihren Park

„Mehr Platz für Mädchen!“ Unter diesem Motto sollten Mädchen zwischen 11-17 Jahren ein 2.400 m2 großes Parkareal im 2. Wiener Gemeindebezirk mitgestalten. Die STADTpsychologie war für die Prozessgestaltung zuständig.


4 Odeongasse _ip_psDass Mädchen und junge Frauen im öffentlichen Raum unterrepräsentiert sind, wurde bereits durch zahlreiche Studien belegt. Speziell Parkanlagen kommen den besonderen Wünschen und Anforderungen junger Mädchen an den öffentlichen Raum oft nicht entgegen. Mit dem Projekt „Odeongasse – Mädchen planen ihren Park“ sollte für ein ausgewogeneres Verhältnis von weiblichen und männlichen Parkbesuchenden durch eine geschlechtssensible Parkgestaltung gesorgt werden.

Das interdisziplinäre Projektteam, bestehend aus einer Landschaftsplanerin, Trainerin, Architektin und der STADTpsychologie, regte die beteiligten Mädchen mittels Phantasie- und Kreativworkshops zu eigenen Ideen an. In einem zweiten Schritt veränderten die Mädchen ihre Ideen und Utopien zu realisierbaren Vorschlägen, die unter Anleitung einer Architektin in einer Bauwerkstatt zu einem maßstabgetreuen Modell ausgearbeitet wurden. Abgerundet wurde das Projekt durch eine Präsentation der Modelle in der Bezirksvorstehung, bei der die beteiligten Mädchen ihre Vorschläge den politischen Entscheidungsträgern vorstellten.

  • Auftraggeber: Leitstelle für alltags- und frauengerechtes Planen und Bauen der Stadtbaudirektion Wien, Frauenbüro der Stadt Wien
  • Kooperationspartner: DI Brigitte Lacina, Landschaftsarchitektin
  • Leistungszeitraum: 2000

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