Masterplan für eine partizipative Stadtentwicklung

Mann zeichnet einen Plan auf ein Papier

Der „Masterplan für eine partizipative Stadtentwicklung“ zeigt, welche Möglichkeiten es für die Wiener Bevölkerung gibt, sich an städtebaulichen Vorhaben zu beteiligen. Mit der Erstellung des ersten Masterplans dieser Art wurde die STADTpsychologie beauftragt.


pasta schleife 2Der Masterplan für eine partizipative Stadtentwicklung beschreibt den frühzeitigen und organisierten Dialog zwischen der Bevölkerung, der Politik, dem Magistrat und dem Projektwerber bei städtebaulichen Vorhaben. 

Speziell für den Masterplan wurde eine Grundsystematik für Beteiligung entwickelt: die Beteiligungsschleife. Sie besteht aus drei Schritten: dem Einladen, der Beteiligung und dem Rückmelden der Ergebnisse. Für die Schleife selbst wurden Kriterien für eine Beteiligung definiert, die Größe der Nachbarschaft und weitere einzubindende Gruppen festgelegt und drei generelle Methoden als Standard beschrieben.

An der Entstehung des Masterplans haben sich mehr als 150 Personen aus so unterschiedlichen Bereichen wie Stadtverwaltung, Mediation, Baugruppen, Architektur, Psychologie, Bürgerinitiativen, Wissenschaft oder Politik beteiligt. Die Inhalte des „Masterplan für eine partizipative Stadtentwicklung“ wurden im Februar 2015, im Dachsaal der Wiener Urania, öffentlich diskutiert.

Nach beinahe zwei Jahren politischer Diskussion wurde der Masterplan im Dezember 2016 im Wiener Gemeinderat beschlossen. Das bedeutet: partizipative Stadtentwicklung ist für größere Bauvorhaben zum politischen Programm geworden und wird damit verbindlich angewendet.

Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg, an dem die STADTpsychologie maßgeblich mitwirken konnte.

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