Mama fährt Rad

Spielende Kinder im freien mit Fahrrädern

Radfahren auch unter gesellschaftlich benachteiligten Gruppen attraktiv zu machen – diesem Ziel hat sich das Projekt „Mama fährt Rad“ verschrieben. Die STADTpsychologie evaluierte das von der Mobilitätsagentur Wien initiierte Projekt.


Das Projekt „Mama fährt Rad“ will vor allem gesellschaftlich benachteiligte Gruppen, wie Frauen mit Migrationshintergrund, ermuntern, das Fahrrad im Alltag zu nutzen. In speziellen Kursen werden die Teilnehmerinnen behutsam ans Radfahren herangeführt. Im Jahr 2013 wurden drei Kurse abgehalten mit dem Ziel, Erfahrungen für ein kontinuierliches Angebot zu sammeln.MfR 1 ip ps

Im Zentrum der Evaluierung stand die Frage, wie Kurse zukünftig organisiert werden können, damit eine wienweite Ausdehnung möglich wird. Mit qualitativen Interviews und Gruppendiskussionen erhob die STADTpsychologie die gemachten Erfahrungen – sowohl von den Teilnehmerinnen, als auch den Trainerinnen und den Organisatorinnen.

Die Ergebnisse zeigen, dass mit dem Fahrradfahren nicht nur die sanfte Mobilität gefördert wird, sondern auch das körperliche und seelische Wohlbefinden steigt. Fahrradfahren fördert zudem die Integration der Frauen in den Stadtteil. Die Organisation der Kurse gestaltet sich mit den passenden Kooperationspartnern relativ einfach. Die Finanzierung der Kurse ist jedenfalls im Vorfeld zu klären, da es zumeist mehrerer Finanztöpfe bedarf. Ist die Finanzierung geklärt und können die Trainerinnen flexibel auf die Bedürfnisse der Frauen reagieren, ist ein erfolgreicher Kursverlauf sehr wahrscheinlich.

  • Download Studie 2013
  • Auftraggeber: Mobilitätsagentur Wien GmbH
  • Leistungszeitraum: 2013–2014

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