Ermöglichungs-Raum Friedensbrücke

Ermöglichungsräume sind im Masterplan Donaukanal als „nutzungsoffene Bereiche, die gemeinsam mit der Bevölkerung zu gestalten und zu beleben sind“ definiert. Die STADTpsychologie war für die partizipative Gestaltung des Ermöglichungsraums bei der Friedensbrücke zuständig.


ER Friede 0_ip_psDer Naherholungsbereich bei der Friedensbrücke am Donaukanal, sollte mit der lokalen Bevölkerung sowie lokalen Institutionen entsprechend ihren Bedürfnissen gestaltet werden.

Basierend auf einer Analyse des sozialen Umfelds, wurden die Anrainerinnen und Anrainer, das Flüchtlingshaus Rossauer Lände und das Jugendzentrum Juvivo von der STADTpsychologie zur Mitarbeit an der Gestaltung ihres Lebensumfeldes eingeladen. Die Donaukanal-Koordination Wien, Dienststellen des Magistrats und die Bezirksvorstehung Alsergrund stellten die notwendigen Rahmenbedingungen bereit.

ER Friede 2_ip_psIm ersten Jahr fanden drei Begehungen mit daran anschließenden Workshops statt. Bei diesen Treffen wurden Vorschläge zur Nutzung des Ermöglichungsraums gemeinsam erarbeitet und mit den politischen Vertreterinnen und Vertretern diskutiert.

Die Ergebnisse ergingen an ein Landschaftsplanungsbüro, das sämtliche Vorschläge in eine planerische Darstellung einfügte. Dieser Gestaltungsvorschlag wurde im darauf folgenden Jahr allen Beteiligten erneut vorgestellt und ihre Zustimmung eingeholt. Anschließend erging dieser Gestaltungsvorschlag an die politisch zuständigen Gremien und wurde offiziell angenommen.

Die Maßnahmen – wie das Anbringen von Bänken, das Errichten einer Hundezone, mehr Büsche und Pflanzen, neue Möbel zum Sitzen und Relaxen am Donaukanal – wurden seitdem sukzessive verwirklicht.

  • Auftraggeber: Donaukanal-Koordination Wien, Bezirksvorstehung Alsergrund
  • Projektpartner: Juvivo Alsergrund, Flüchtlingshaus Rossauer Lände der Diakonie Österreich
  • Leistungszeitraum: 2010–2011

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