Ermöglichungs-Raum Franzensbrücke

Der Ermöglichungsraum bei der Franzensbrücke sollte gemeinsam mit der Bevölkerung belebt werden. Die STADTpsychologie war für die Erhebung des Nutzerverhaltens, die Vernetzung der lokalen Akteure und die Umsetzung der Aktion „Malen am Kanal“ zuständig. 


Bei diesem Projekt war es im ersten Schritt notwendig, die Menschen in diesen Bereich am Donaukanal besser kennen zu lernen. So begann das Team der STADTpsychologie mit einer systematischen Analyse des Verhaltens der Nutzerinnen und Nutzer welche mit Interviews kombiniert wurden. ER Franz_Malen am Kanal 1_ip_psDie Ergebnisse zeigten, dass dieser Abschnitt am Donaukanal vorwiegend für Aktivitäten wie Joggen und Rad fahren und weniger zum Verweilen genutzt wird.

Basierend auf dieser Erkenntnis wurde folgende, auf den Ort abgestimmte, Intervention umgesetzt: „Malen am Kanal“.

Die Aktion „Malen am Kanal“ fand im Juni 2011 statt. Die STADTpsychologie vernetzte unter anderem Kinder der Volksschule Czerninplatz, des Kindergartens Fruchtgasse und der Bassena Stuwerviertel, die den Boden der Ermöglichungszone mit Pinsel und Farbe gestalteten. Über die Medien wurden aber auch alle anderen Wienerinnen und Wiener eingeladen, bei der Aktion dabei zu sein. Und so griffen zahlreiche vorbeikommende Personen zu Pinsel und Farbe.

„Malen am Kanal“ war die erste Aktion zur Belebung des Ermöglichungsraumes unterhalb der Franzensbrücke und animierte die Bevölkerung zum künstlerischen Gestalten – gleichzeitig wurde damit ein Signal gesendet, wie sich Personen einen Raum aktiv aneignen können, indem sie ihn kreativ mitgestalten. 

Seit 2012 bepflanzt der Kindergarten Fruchtgasse den Bereich direkt bei der Franzensbrücke.

  • Link: Ermöglichungsräume im Masterplan Donaukanal
  • Auftraggeber: Donaukanal-Koordination Wien (MA28 Straßenverwaltung und Straßenbau), Bezirksvorstehung Leopoldstadt (1020 Wien)
  • Kooperationspartner: Projekt Maqroll, Volksschule Czerninplatz, Kindergarten Fruchtgasse, Bassena Stuwerviertel
  • Jahr: 2010–2011

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