Die Stadt ist UNS nicht egal

In der Wiener Planungswerkstatt zeigte eine Ausstellung, wie sich Menschen auf unterschiedliche Art und Weise für ihre Stadt engagieren. Die STADTpsychologie kuratierte gemeinsam mit Krasny/Piribauer diese Ausstellung zum Thema „Die Stadt ist uns nicht egal“.


Stadtnichtegal 1_ip_psIn der Ausstellung waren Portraits von Menschen zu sehen, die sich auf dem Weg gemacht haben, die Stadt positiv zu verändern. Da waren beispielsweise die „Asphaltpiraten“, die in den Sommermonaten eine ganze Straße mit Liegestühlen, Schach, Federball und anderen Aktionen beleben. Ganz anders der „Generationendialog“, der Alt & Jungen zusammenbringt und dazu Zeitsprünge veranstaltete: Lesungen mit Musik, bei der der jüngste Vortragende 15 und die Älteste 76 Jahre alt war. Das „Josephinische Erlustigungskomitee“ wiederum kämpfte über viele Jahre mit der lustig-listigen Mahnwache für die Erhaltung eines barocken Gartens – leider ohne Erfolg. Erfolgreicher hingegen waren die Bewohnerinnen & Bewohner der Siebenbrunnengasse, die einen kleinen Grünraum mitten in der Stadt zu einem „Ruhe- & Sinnesgarten“ für alle stressgeplagten Menschen gemeinsam mit Magistrat & Politik umgestaltet haben.

Stadtnichtegal 2_ip_psBegleitend zur Ausstellung fanden regelmäßig Diskussionen und Workshops statt. So wurden etwa die Punkte „Neue urbane Netzwerke“, „e-Participation“, „Kunst und Beteiligung“ oder „Dialog der Generationen“ mit Expertinnen & Experten aus dem In- und Ausland diskutiert.

Den Abschluss bildete die Perspektiven-Debatte mit einem international besetzten Podium an der 170 Personen teilnahmen. Fazit: Gemeinsames Engagement lohnt sich – es bereichert des eigene Leben, stärkt den nachbarschaftlichen Zusammenhalt und fördert die Lebensqualität in der Stadt.

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