Kulturvermittlung und Partizipation

Partizipative Kulturvermittlung zukünftig effektiver und ergebnisorientierter zu gestalten – mit dieser Fragestellung beschäftigte sich die STADTpsychologie im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur, indem sie fünf ausgewählte Projekte einer qualitativen Evaluierung unterzog.


2 kv+part _ip_psDas Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur war interessiert herauszufinden, ob die von ihm auf Grundlage bestimmter Kriterien geförderten Projekte, tatsächlich entsprechende Impulse in Richtung Kulturvermittlung und Partizipation gegeben haben. Die STADTpsychologie erarbeitete Evaluierungskriterien und bewertete anschließend fünf ausgewählte Kulturvermittlungsprojekte nach dem Aspekt der Partizipation. Leitfadeninterviews und Teilnehmende Beobachtung waren hierfür wichtige methodische Ansätze. Ein wesentliches Ergebnis war, dass Kulturvermittlung und Partizipation untrennbar miteinander verbunden sind. Dies zeigte sich sowohl im theoretischen Anspruch als auch in der konkreten Vermittlungs- bzw. Projektarbeit. Kulturvermittlung kann also mit Partizipation gleichgesetzt werden, bei dem besonders all jene Menschen zur Mitgestaltung eingeladen sind, die üblicherweise mit Kunst und Kultur kaum in Verbindung kommen. Die Stufen der Partizipation, die speziell für diese Evaluierung auf Kulturvermittlung abgestimmt wurden, wurde zu einer theoretischen Arbeitsbasis der Kulturvermittlerinnen und -vermittler.

  • Auftraggeber: Bundesministerium f. Bildung, Wissenschaft & Kultur
  • Leistungszeitraum: 2001–2002

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