Lokale Agenda 21 in Wien

Was als bezirksbezogenes Projekt begann, war so erfolgreich, dass es sich bald auf ganz Wien ausdehnte: die erste Lokale Agenda 21 in Wien verband umwelt- und gemeindepsychologische Ansätze und verfolgte eine stark partizipative Vorgehensweise. Konzipiert und geleitet wurde sie von Cornelia Ehmayer.


2 LA 21 _ip_psMit dem Pilotprojekt „Lokale Agenda 21 Wien-Alsergrund“ startete 1998 das erste Lokale Agenda 21-Projekt in der österreichischen Hauptstadt unter der Projektleitung von Cornelia Ehmayer. Gemeinsam mit Politik, Verwaltung und Bevölkerung wurde im 9. Wiener Gemeindebezirk ein zukunftsfähiger Veränderungsprozess in Gang gesetzt, der die Ideen der lokalen Bewohnerinnen und Bewohner aufnahm. Die Projektumsetzung erfolgte in einem gemeinsamen Prozess, der von einer generellen Dialogbereitschaft, Konsensfähigkeit, Transparenz und der Bereitschaft für Neues gekennzeichnet war. Zunächst galt es, gegenseitige Vorurteile zu überwinden, im weiteren Verlauf konnten dann gemeinsam Projekte für ein zukunftsfähiges Alsergrund entwickelt werden. Das Pilotprojekt verlief so erfolgreich, dass mit Ende der Laufzeit im Jahr 2000 beschlossen wurde, die Lokale Agenda 21 auf ganz Wien auszudehnen.

Der darauf folgende politische und magistratsinterne Verhandlungsprozess, den die STADTpsychologie beratend begleitete, dauerte drei Jahre, bevor im Jahr 2003 verschiedene Lokale Agenda Prozesse in anderen Wiener Gemeindebezirken durchgeführt werden konnten, so etwa von 2003-2007 in Margareten (Projektleitung der STADTpsychologie) und von 2007-2009 in Neubau (Prozessbegleitung der STADTpsychologie). Auch heute noch ist die Lokale Agenda 21 in Wien von umwelt- und gemeindepsychologischen Ansätzen geprägt.

Aktuelle Informationen finden Sie auf der Homepage der Lokalen Agenda 21 in Wien.

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